Dach- und Fassadenbau GmbH

Eingetragener Meisterbetrieb

Wärmedämmung mit vorgehängtem, hinterlüftetem Fassadensystem (VHF)


Nach DIN 18516-1 setzt sich die Konstruktion aus der Fassadenbekleidung, der Hinterlüftungszone, der Dämmung und der Unterkonstruktion zusammen.

Typischer Weise ist das Wärmedämmverbundsystem wie folgt aufgebaut:

  • 1  Fassaden-Dämmplatte(optional)
  • 2  Traggerüst (Grundlattung)
  • 3  Fassaden-Dämmplatte
  • 4  Konter- / Traglattung
  • 5  Hinterlüftungsebene
  • 6  Deckschicht / Fassadenbekleidung


Schema Wärmedämmung mit vorgehängter, hinterlüftetem Fassadensystem (VHF)
Schema hinterlüftete Fassade

Die vorgehängte hinterlüftete Fassade (Vorhangfassade) trennt Dämmung und Witterungsschutz und ist deshalb besonders langlebig. Zudem bietet sie eine große Vielfalt an Deckmaterialien, so dass die Fassad genau ihren individuellen Vorstellungen angepasst werden kann. Bei der Montage einer neue vorgehängte hinterlüfteten Fassade müssen keine Vorarbeiten an der alten Fassade durchgefürt werden. Das Abschlagen von altem Putz ist hier nicht erforderlich. Zunächst wird die Unterkonstruktion auf der bestehenden Fassade befestigt. Holz oder Metall sind hier die Werkstoffe, die die neue Fassade tragen. Dann wird die Dämmung angebracht. Zwischen Außenwand und Dämmung verbleibt der Hinterlüftungsraum, der für die notwendige Luftzirkulation sorgt. Es lassen sich bei VGF auch große Dämmstoff-Dicken montieren. So gut wie alle Anforderung an den Wärmschutz aus der Energieeinsparverordnung (EnEV) problemlos erfüllt werden. Zum Schluss folgt die äußere Schale, auch Witterungsschale genannt. Bei der Gestaltung der Bekleidung haben Hausbesitzer freie Hand, vorausgesetzt, das Bauamt spielt mit.